Die Geschichte der Kohlenbahn       Technisches        Verlauf der Kohlenbahn

Haltepunkte der Kohlenbahn           Sonstiges

 

Technisches der Kohlenbahn

Eröffnung der Kohlenbahn im Jahre 1830 mit Pferdebetrieb, im Jahr 1876 Umstellung auf Dampfbetrieb. Während des Pferdebetriebes konnten bis zu 14 Loren angehängt werden. (14 im Leerbetrieb und 10 beladen)

Spurweite der Gleise 900 mm (Spurweiten der Bahn heute 1435 mm). Die Höhe der Räder betrug 15 Zoll, etwa 40 cm.

Die Länge der Kohlenbahn betrug 8300 m.

Der Streckenverlauf ging von der Grube Trappe über die Zechen im Schlebuscher Revier bei Silschede bis zur Harkortschen Fabrik in Hagen-Haspe. Erst im Jahr 1882 wurde die Strecke über die die heutige B7 zur Hasper Hütte (später Thyssen) erweitert.

    

Hier zu sehen der Bauplan einer Kohlenlore mit einem Fassungsvermögen von rund 10 Zentnern..

Zur Hasper Hütte wurden damals 90 % der Lorenladungen geliefert.

Ab 1905 diente die Bahn zur Schlackeabtransport von der Hasper Hütte bis hin zur Kippe Enerke in Volmarstein.

Die Geschwindigkeit der Bahn betrug damals 12 km/Stunde. Auf Gehwegen und Straßen sowie vor dem Haltepunkt durfte nur eine Geschwindigkeit von 8 km/Stunde gefahren werden.

Gegenüber des heutigen Restaurants "Zur Reithalle" befand sich an der Stelle, wo sich heute das Schiedshäuschen befindet ein Kotten, in dem zur Zeit des Pferdebetriebes die Pferde gewechselt wurden.